Wer nicht auf das Kleine schaut, scheitert am Grossen. Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jh. v. Chr.
Opel Vectra A im Serienzustand:
So hatte ich meinen Opel Vectra TD gekauft. Damals für 18.500.-DM, oder 9585.-€, im Juni 1998. Zu dieser Zeit noch kein Gedankenansatz dieses Fahrzeug jemals mit Pflanzenöl zu betreiben. Aber dann...
Jedoch zuerst noch ein paar nähere Infos zu diesem Grosserienfahrzeug.
Daten:
Opel Vectra 1.7 TD TC4EE
66 KW / 82 PS bei 4400 U/min
1686 ccm
Turbodiesel inkl. Ladeluftkühlung
Schadstoffarm nach Euro 2
6,6 Liter Diesel / 100 km
Und hier der Motor. Wichtig: Kein Opel-Motor, sondern ein japanischer Isuzumotor. Opel stellt bis heute selbst keine eigenen Dieselmotoren her. Dieses Aggregat wurde in mehreren Varianten auch im Opel Astra verbaut. Links sieht man gut den serienmäßigen Luftfilterresonatzkasten der später dem Pflanzenölventilen Platz machen muss.
Ein romantisches Foto auf der Landshuter Burg Trausnitz. (Übrigens ein toller Ausflugsort) Hier könnte man fast denken mein Auto sei lila. Falsch gedacht: Eigentlich ist es grün. Dank der ausgefeilten, raffinierten, ausgeklügelten Lackierungstechniken wurde uns hier ein Schnippchen geschlagen.
Es wäre gelogen wenn ich trotz des großen Kofferraums behaupten würde das ich selbst alle Strohballen dort hin transportiert hab. Was schon eher wahr ist, dass mein Auto von den Beschleunigungswerten her, eher an einen Traktor erinnert. Aber welcher Traktor hat schon Niveuregulierung... (Stolz, stolz...)
Also zusammenfassend kann man sagen: Eine echt sparsame, lahme Dieselkarre die beschleunigt wie ein 40 Jahre alter Traktor, der manchmal lila ist, aber mördermäßig viel Kofferraum bietet.
Na, prima - was will man mehr?
Letzte Aktualisierung: 12.07.2007 Release 9p3 hosted by Aeropix Online seit 9/2001 Optimiert für Firefox | IE ab 4.0 | Java | 1280 x 1024